... mehr als Fußball

Post S√ľdstadt K'he I - ATSV Mutschelbach III 4:1 (1:0)

Erst spät musste sich unsere "Dridde" geschlagen geben. 

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren wir zu Gast im Schatten des zweith√∂chsten Geb√§udes in Karlsruhe. Die erste Mannschaft von Post S√ľdstadt wollte dieses Mal mehr als den einen Punkt, den sie im Hinspiel in Mutschelbach erspielten. Zum anderen gibt es noch Ambitionen, um eine Etage h√∂her anzuklopfen.

Auch im 22. Saisonspiel gab es das 22. Mal eine andere Startaufstellung. Dem Schiri war es wohl etwas zu warm und so ging es erst mit 8 Min. Verspätung los. Gespielt wurde auf dem gerade einmal 4 Jahre alten Kunstrasen der PSK. Eigentlich ein Geläuf, das wir gewohnt sein sollten. Nach 5 Min. gab es dann schon eine erste längere Behandlungspause, da ein verletzter Spieler versorgt werden musste.

Gleich im Anschluss dann die Ecke f√ľr PSK, bei der der Ball an den Innenpfosten und von dort Luca wieder in die Arme sprang. Unser TW war nun richtig im Spiel und lieferte die beste H√§lfte ab seit er in Diensten des ATSV ist. Chance um Chance wurde vereitelt oder endete schlichtweg am Unverm√∂gen der Gastgeber. Nach 20 Min. gab es dann pl√∂tzlich einen Pfiff und das Spiel wurde unterbrochen. Schiedsrichter Barth bat zur Trinkpause...

In der 41. Min. der erste Nadelstich durch Noah mit Zug in den Strafraum. Statt jedoch auf den frei stehenden Mitspieler zu passen, entschied er sich f√ľr einen Abschluss aus spitzen Winkel, was sich jedoch als falsch erwies ‚Äď richtig dicke Chance vertan. In der 45. Min. dann der Kipppunkt der Partie. Eine Flanke wird von links, eher schwach in unseren Strafraum gebracht. Dabei kommt Rico ohne Gegner in der N√§he ins Stolpern, st√ľtzt sich dabei mit einer Hand auf dem Boden ab und schie√üt sich dabei selbst mit dem Knie an den Arm. Der immer 45 Meter fort stehende Schiedsrichter entschied zur Verwunderung aller auf Elfmeter. Luca entschied sich dann f√ľr die richtige Ecke, war aber beim gut platzierten Schuss machtlos. Nach 45+7 war dann mal Halbzeit und Schiri Barth gab zu Protokoll, dass es Ermessen von ihm ist, wann er Handspiel pfeift und wann nicht. Da interessiert ihn das Regelwerk nicht!

Halbzeit 2 verlief √§hnlich der Ersten. Wir versuchten mit der √ľberhaupt nicht eingespielten Mannschaft hinten rauszuspielen, machten aber dort einige Fehler. So hatte Karlsruhe Chance um Chance. Erst nach der n√§chsten Trinkpause in Minute 72 war es dann soweit, dass der PSK das f√ľr den Gastgeber erl√∂sende 2:0 machte.

Jetzt musste unsere Truppe den hohen Temperaturen und damit sichtbar schwindenden Kräften Tribut zollen und die Gegentreffer drei und vier kurz vor Schluss hinnehmen. Noah war es dann nach 93 Min. vergönnt, in einem starken Sololauf und einer der wenigen richtigen ATSV Chancen der zweiten Hälfte das Endergebnis herzustellen.

Mund abputzen, abhaken und weitermachen. Die wichtigen Spiele f√ľr das Ziel Klassenerhalt kommen noch!

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